|
Reisen ans Ende der Welt
von IbnBattuta.
Von 1325 bis 1353 reiste Ibn Battuta ca. 120.000 km und gehört damit zu den
grossen arabischen Reisenden jener Zeit. Er wird deshalb auch gerne als der
arabische Marco Polo bezeichnet, was schon eine typisch abendländische Sichtweise
ist, wenn man bedenkt, dass Ibn Battuta mehr Länder bereiste und grössere
Entfernungen zurücklegte, auch wenn Marco Polo seine Reisen früher durchführte.
Das Buch ist eher langweilig geschrieben, da er mehr eine simple Aneinanderreihungen
von Fakten ist, als ein spannender Reisebericht. Es zeigt aber sehr gut die damaligen
Gepflogenheiten und schockiert uns heute vielleicht manchmal.
Mehr etwas für den historisch interessierten Leser.
Es gab auch eine Taschenbuchausgabe im Heyne Verlag (2001), die ist aber leider nicht
mehr aktuell bestellbar, findet sich aber noch häufig in gut sortierten Buchhandlungen.
|