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Meine Wallfahrt nach Mekka
von Heinrich von Maltzan.
H. v. Maltzan war einer der wenigen Europäer,
denen es gelang nach Mekka zu reisen und dort die für den Hadsch
vorgeschriebenen Handlungen durchzuführen. Dazu bestach er in Algier einen Moslem
und gab sich als Maghrebiner auf seiner Wallfahrt nach Mekka aus und dies im
Jahre 1860. Diese Reise konnte ihm leicht den Tod bringen und als er
schliesslich als Christ in Mekka erkannt wurde, konnte er nur durch eine
überhastete Flucht dem Todesurteil entgehen.
Vorher aber beschreibt v. Maltzan seine Reise nach Mekka, die selber abenteuerlich
ist, dabei vermag er es die Wallfahrt und viele arabische Eigenheiten amüsant zu
wiederzugeben. Das Buch ist leicht zu lesen und gerade die Beschreibungen der
durchzuführenden rituellen Handlungen in Mekka dürfte den meisten neu sein.
Leider geht der Humor manchmal zu Lasten seiner wallfahrenden Mitreisenden und
deren "Aberglaube", dass auch das Christentum so manch einen "Aberglauben"
(zumindest, wenn man es nicht von der christlichen Warte aus sieht) hervorgebracht
hat, übersieht er dabei.
Das Buch ist dennoch aufschlussreich und so manches hat sich bis heute kaum
verändert. Dazu kommt die oft humorvolle Art, die dieses Buch zu einem der
leichter zu lesenden historischen Reiseberichte macht.
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