Stand: 12.09.2004
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Brennweiten und Objektive
Bei Objektiven gibt es zwei Kriterien, die Lichtstärke und die Brennweite (Angaben zur Breennweite beziehen sich auf Kleinbildkameras). Die Lichstärke bestimmt letztendlich wieviel Licht einfällt. Desto höher die Lichtstärke, desto mehr Licht fällt ein und desto mehr Spielraum hat man bei der Gestaltung der Bilder (Blenden / Verschlusszeiten), ausserdem kann man auch bei weniger Licht bessere Fotos machen.

Die Brennweite bestimmt, ob es sich um ein Weitwinkel-, Tele- oder Normalobjektic handelt. Den Standard bilden die Normalobjektive, deren Abbildung in etwa dem des menschlichen Auge entspricht, die Brennweite liegt bei 50mmm. Weitwinkelobjektive sehen dementsprechend einen grösseren Winkel als das menschliche Auge - grob gesprochen - und haben eine Brennweite von weniger als 50 mm. Analog sehen Teleobjektive nur einen kleineren Ausschnitt, dafür holen Sie das zu fotografierende Objekt näher ran - wie ein Fernglas. Teleobjektive haben Brennweiten, die grösser als 50 mm sind.
Allgemein kann man sagen, dass man für nahe Objekte, die man möglichst genau fotografieren möchte ein Normalobjektiv verwenden sollte, also Brennweiten um die 50mm. Für Landschaftsaufnahmen sind Weitwinkelobjektive geeignet und für entfernte Gegenstände, die man heranholen möchte, sind dies Teleobjektive.
Durch eine Spiegelreflexkamera kann man dies gut erkennen, und den Ausschnit kontrollieren. Gerade für Teleobjektive ist die Lichtstärke des Objektivs sehr wichtig, da man meist entfernte Gegenstände deutlich fotografieren will.

Zoomobjektive ist die übliche Bezeichnung für Objektive, die einen grösseren Brennweitenbereich abdecken. So kann man dann mit einem Objektiv vom Weitwinkel- bis zum Telebereich zoomen. Der grosse Vorteil ist, dass man nur ein Objektiv braucht, dafür ist die Lichtstärke abhängig von der Brennweite und meist schlechter als die vergleichbarer Objektive mit gleicher Brennweite (ist natürlich auch eine Frage des Preises). Für normale Anforderungen reicht ein gutes Zoomobjektiv aus.

Eine Sonderform bilden die Makroobjektive, dieses dient für Nahaufnahmen von Objekten, also wenn man z.B. eine Blüte oder ein Insekt aufnehmen will. Hier versagen normale Objektive, wer also Wert auf solche Aufnahmen legt, sollte sich ein Makroobjektiv zulegen und mitnehmen. Allerdings ist ein Makroobjektiv nicht für andere Reichweiten geeignet, also man braucht immer noch ein normales Objektiv.

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