Stand: 12.09.2004
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Filmformate
Wenn man nicht professionelle Landschaftsaufnahmen machen möchte, bleiben eigentlich nur zwei wirkliche Formate übrig:

  • Kleinbild Der klassische Kleinbildfilm ist sicherlich das am weitest verbreitete Format, und damit günstig bei Kauf, Entwicklung und Abzügen. Dazu kommt, dass man zwischen einer Vielzahl von Formaten (s/w; Farbe) mit unterschiedlichen Filmempfindlichkeiten wählen kann. Auch die Farbwiedergabe ist bei unterschiedlichen Herstellern unterschiedlich, muss man ausprobieren, was man mag.
    Bei der Filmempfindlichkeit gilt in der Regel, desto lichtempfindlicher der Film, desto grobkörniger. Angaben zur Filmempfindlichkeit werden entweder in ASA oder DIN angegeben. Dabei gilt desto höher der Wert, desto empfindlicher der Film.
    Standardwerte sind 100 ASA und 200 ASA. Ich ziehe 200 ASA vor.
    Für sehr helle Lichtverhältnisse kann man 50 ASA verwenden. In der Mittagszeit in der Wüste, ist 100 ASA häufig schon zu empfindlich, so dass man nur wenig Tiefenschärfe bekommt, dann sollte man auf 50 ASA wechseln.
    Bei anbrechender Dunkelheit oder in Gebäuden ist 400 ASA geeignet, darüber hinaus sieht man bereits schon etwas die Grobkörnigkeit des Films. Allerdings kann man mit einem Stativ auch noch relativ lange mit ASA 200 auskommen. Dazu kommt, dass die Labors in der Regel eine automatische Helligkeitskorrektur durchführen, so dass auch leicht unterbelichtete Fotos noch einigermassen rüberkommen. [Okay, die Laborkorrektur ist natürlich Mist, wenn man entsprechende Effekte beabsichtigt, aber wir gehen jetzt mal vom Regelfall aus.]
  • APS APS unterscheidet sich zunächst nicht wesentlich vom normalen Kleinbild. Das Negativ ist etwas kleiner, dadurch ist die Auflösung etwas schlechter. Dafür kann man zwischen verschiedenen Formaten wählen, wobei das Negativ immer gleich belichtet wird, es wird nur jeweils ein anderer Ausschnitt abgezogen. Zusätzlich enthält der Film eine Magnetschicht, auf der Informationen über Belichtungszeit und Blende, so wie Datum und Uhrzeit, gespeichert. Rein theoretisch sollten die Labors das wohl beachten, aber die Automatik schlägt nach meiner Erfahrung weiter zu.
    Der grosse Nachteil ist die geringe Verfügbarkeit unterschiedlicher Lichtempfindlichkeiten bei den Filmen, dabei hat die Auswahl sogar abgenommen. Nochmal würde ich keine APS-Spiegelreflex-Kamera mehr kaufen, für Kompaktkameras aber durchaus mit Kleinbild vergleichbar.

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