Stand: 25.01.2004
Länder - Literatur - Reisen
 
Jemen 1996/97









Eines Abends nach dem Essen hörten wir vom Lagerfeuer der Wachsoldaten leise Musik. Der Gesang klang fremdländisch in unseren Ohre, wie immer die Musik eines völlig anderen Kulturkreises, aber während des Zuhörens enthüllte sich uns allmählich sein Sinn und seine Schönheit. (P. Wendell)

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Jemen
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Zur Jahreswende 1996/97 war ich für drei Wochen im Jemen, zunächst auf einer Tour mit Toyota Landcruisern von Sanaa nach Marib, dann weiter in den Hadramaut (Seyun). Vom Hadramaut nach Mukalla am indischen Ozean, weiter nach Aden und Taizz. Dann ans Rote Meer nach Hudaydah und durch die Tihama zuück ins Hochland nach Hajjah und zurück nach Sanaa.
Anschliessend dann noch eine Woche alleine in der Altstadt von Sanaa.

Altstadt von Sanaa Der Jemen gilt als eher gefährliches Reiseland, da immer wieder Touristen entführt werden, auch kann man nicht gerade behaupten, dass es touristisch erschlossen ist. Aber gerade das macht den grossen Reiz dieses Landes aus. Es ist ursprünglich und es gibt eben nicht die typischen Touristenläden, dafür ist aber ausserhalb der Städte (zumindest im Norden) fast jeder Jemenit mit einer Kalaschnikow bewaffnet, was vielleicht etwas beunruhigend wirkt.

Auch ist das Verständnis von innerer Sicherheit etwas ungewohnt, der Jemen wird auch heute noch sehr stark von den lokalen Stämmen beherrscht, was aber nicht bedeutet, dass es dadurch automatisch unsicher ist.

Wer immer eine Reise in den Jemen unternimmt, wird dies nie mehr vergessen.