Stand: 12.09.2004
Länder - Literatur - Reisen
 
Ankunft im Morgenland









Vorschlag zur Güte
Übers Häßliche zu reden,
Meint nicht: von dem Schönen zu schweigen.
Leuchtet ein? Dann darf ich füglich
Der Medaille Kehrseit' zeigen:

Wer vom Schönen redet, schweigt nicht
von dem Häßlichen. Drum laßt mich
Schönes finden, Schönes rühmen,
Und wem das nicht paßt, der haßt mich.

R. Gernhardt

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Dubai
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Burj-al-Arab Vereinigte arabische Emirate - Dubai - Burj-al-Arab
Das Land der Superlativen und das Hotel der Superlative. Hier haben die Öldollars einen Traum erschaffen und wenn man die Pläne für die Zukunft sieht, dann ist man hier noch lange nicht wach.
Aus dem Fernsehen kannte ich bereits das ******* Hotel Burj-al-Arab (wobei es offiziell nicht mehr als 5 Sterne gibt, aber das kümmert hier keinen, und die zwei Extra-Sterne sind durchaus berechtigt). Im Mai 2002 wurde dann eine Woche (=5 Übernachtungen) als Last-Minute angeboten, d.h. für den Preis, den sonst zwei Übernachtungen kosten, gab es fünf Übernachtungen mit Flug. Also schon günstig, wenn man nicht darüber nachdenkt, dass man für den Preis einer Übernachtung auch schon mal 10 Tage Lanzarote im 5 Sterne Hotel inkl. Flug bekommt. Aber was soll's es war günstig und es war definitiv eines der Ziele die ich auf jedenfall mal erleben wollte ! Also dann mit Emirates ab nach Dubai - tolle Fluglinie, die Economy Klasse ist vergleichsweise geräumig und sehr gut ausgestattet. Bis jetzt neben Singapoore Airlines mit Sicherheit meine erste Wahl.
Burj-al-Arab Blick nach oben Wir kamen spät nachts an und es waren immer noch um die 30°C und sicherlich um die 90% Luftfeuchtigekeit, aber es ist ja alles klimatisiert. In einer amerikanischen Limousine ging es dann zum Hotel. Der erste Anblick ist schon beeindruckend, gerade nachts, wenn das grosse Segel beleuchtet wird ein unvergesslicher Anblick. Das Hotel liegt auf einer künstlichen Insel, die über eine bewachte Brücke erreicht wird. Eine Rezeption gibt es nicht so, wie man es von anderen Hotels kennt, sondern auf jeder Etage befindet sich eine eigene kleine Rezeption, zu der man geleitet wird.
Burj-al-Arab Blick nach oben Der erste Blick im Hotel fällt auf die Springbrunnentreppe, an deren Seiten die Rolltreppen zur Lobby führen, in die Seitenwände sind grosse Aquarien eingelassen. Die Springbrunnenanlage ist etwas besonderes, das Wasser fliesst in Bögen von einem Bassin zum nächsten, so dass es wie kleine Wasserbrücken wirkt, neben dieser statischen Funktion, gibt es auch Programme, bei denen das Wasser wie ein Fisch von Becken zu Becken springt.
Blick vom 14. Stock runter zur Lobby Fährt man die Rolltreppe auf die nächste Ebene hoch, wird man beinahe erschlagen von dem Anblick der Innenarchitektur des Hotels. Der gesamte Innenraum ist ein riesiges Atrium und fast wabenartig erscheinen die Suiten nach oben zu wachsen (einfach Bild anklicken !). Auf dieser Lobby-Ebene befindet sich eine Wasserfontäne, die regelmässig eine 20m hohe Fontäne senkrecht in die Luft schleudert an dieser vorbei kommt man zu den Fahrstühlen.
Unsere Suite lag im 14. Stock, wobei jedes Stockwerk eigentlich 2 Stockwerke hoch ist, da die Suiten jeweils im Maisonette Stil über zwei Etagen gehen, so dass man es getrost als 28. Stock ansehen kann. Hier wurden wir dann empfangen und zu unserer Suite geführt.