|
Belgien ist ein zwiespältiges Land - mindestens. Kulturell
gibt es zwei sehr verschiedene Landesteile der
flämische und der wallonische Landesteil, die
sich auch in Ihrer Sprache unterscheiden (französisch und
flämisch), wobei das Flämische dem holländischen sehr nahe
kommt.
Dazu gibt es auch noch eine kleine deutsch-sprachige
Minderheit bei Lüttich/Liege und wenn man ehrlich ist,
ist Brüssel inzwischen eine europäische Stadt, mit den
ganzen EU-Beamten, -Lobbyisten, -Politikern, ...
Belgien ist gerade im flämischen Bereich sehr schön
und interessant und man sollte sich auch kleinere Städte
wie Liege ansehen - es lohnt sich.
Und für alle, die Belgien zum erstenmal besuchen:
Probieren Sie die belgischen Biere
Zugegeben als Deutscher ist man was Bier angeht sicher
etwas überheblich eingestellt, aber in Belgien lohnen
sich schon die vielen unterschiedlichen Biersorten, nicht
die Standardbiersorten, sondern die ganzen speziellen
Sorten (Wikipedia),
wie Hoegaarden (eine Art Weizen), Grimbergen Double
(ein zweifach gegärtes Bier) oder auch Orval (ein
Trapistenbier, damit sind Biere aus den Trapistenklöstern
gemeint). Allerdings sind die Biere teilweise sehr
gewöhnungsbedürftig und werden nicht jedem schmecken,
aber probieren sollten man sie. ein wichtiger Aspekt dabei
ist, dass jedes Bier sein eigenes Glas hat und wer Zeit
und Aspirin hat, sollte in einem Bierlokal mal verschiedene
Biere ausprobieren - das macht Spass und Kopfschmerzen.
Brügge -
Ja wirklich, das ist wohl die flämische Stadt. Hier
sollte man schon mal eine Übernachtung einplanen, um
sich die Stadt in Ruhe anzusehen.
... und abends das Bier nicht vergessen.
Brüssel -
Ich verzichte hier mal auf die einzelnen Ziele, die
in dem Buch aufgeführt sind, sondern sage einfach mal:
Brüssel ist eine Reise wert.
Natürlich gibt es den Grote Markt
(Wikipedia), hier sollte man sich
im Sommer einfach bei einem der Lokale hinsetzen (draussen)
und ein Bier bestellen (hatte ich schon über das belgische
Bier geschrieben?) und das Treiben beobachten.
Dann das Wahrzeichen der Stadt, das Atomium, das so weit
ich weiss wieder geöffnet ist.
Aber es gibt auch noch ein Comic-Museum (aus Belgien stammen
Lucky Luke, Tim und Struppi, Marsupilami u.a.)
und eine sehr gute Magritte-Ausstellung. Ach ja, und
Männeken Pis natürlich. Für Brüssel sollte man sich Zeit
nehmen und auch abends die kulinarischen Köstlichkeiten,
die die Stadt in ihren vielen Restaurants und Bistros
zu bieten hat, geniessen.
Brüssel ist sicher eine hektische Grossstadt, aber
kann auch unheimlich entspannend sein, wenn man zu geniessen
versteht.
|